Häufigste Gründe für eine Behandlung
sind Erschöpfungszustände, Muskelzerrungen, Stressdurchfälle
oder auch Gelenksschwellungen. Hunde können vom Musher an den
Checkpoints zurückgelassen (dropping a dog) oder auch von den
Vets aus dem Rennen genommen werden. Sie kommen dann an eine Leine
(dropped dog line) und werden von uns Vets überwacht und wenn
notwendig und erforderlich natürlich auch behandelt. Die „gedroppten“ Hunde werden nach Ende des Rennens
per Flugzeug ausgeflogen. Die Checkpoints sind meist in Schulen oder
Kindergärten entlang des Kuskokwims lokalisiert. Die einheimische
Bevölkerung (hauptsächlich Eskimos der Stämme der
Inuit und Yupik) beobachtet mit Begeisterung und Vergnügen den
Verlauf des Rennens und hilft an allen Ecken und Enden, um einen
reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Da z.B. das Kuskokwim
300 in der Regel mit 25 Teams plus Helfer für jedes Team über
ca 48 bis 72 Stunden geht, steht ein großes Maß an organisatorischem
Aufwand dahinter.
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